by Youthletter
28 Sep

flow

 

Wisst ihr,

warum traurig sein?

Der Sommer ist vorüber, der erste Blues kommt schnell gefolgt. Kurz war der Sommer mal wieder, schnell ist er an uns vorbei geflattert.

Ich frage mich ob er jemals lange genug sein kann. Geht es im Enddefekt darum wie lange er war? Ist der Sommer nur der April, der Mai, der Juni, der Juli und der August? Ich finde nicht. Er ist das was passiert während dieser Monate. Es geht viel darum, was man mit der Zeit angefangen hat.

Was hat man erlebt und wozu war man bereit?

War man bereit für Neues? Oder nicht?

War man gelöst oder hat man an etwas festgehalten? 

Inwieweit beeinflusst uns unsere Erfahrung?

Wo kommen wir hin, wenn wir uns nur auf unsere schlechten Erfahrungen einschränken?

Ich hasse Selbstmitleid.

Um wie viele Erfahrungen ist man reicher geworden und was sind die Folgen?

Der Sommer ist für mich da, um grenzenlos zu erleben, um sich fallen zu lassen ohne sich zu verletzen. Um sich zu überraschen.

Besinnung kommt schon schnell genug und der Alltag und der Winter warten selbstbewusst.

Ich freue mich auf den Winter. Auch der Winter ist das, was während bestimmter Monate geschieht. Hauptsache das Leben passiert nicht, Hauptsache es bleibt nicht stehen.

So jung kommen wir nie wieder zusammen. Im Sommer, im Winter. In Kreuzberg und außerhalb.

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by Youthletter
22 May

jetzt

Im Hier und Jetzt zu leben, ist der Schlüssel zum Leben – denn nur jetzt können wir etwas tun. Nur jetzt in diesem Moment können wir sein. Wir können es vielleicht auch morgen, aber vielleicht auch nicht. Und wenn wir immer nur sagen, dass wir morgen aktiv sind, werden wir es nie sein. Der einzige Augenblick ist also der, der genau jetzt ist.

AUF DAS UNENDLICHE JETZT!AUF DIE JUGEND!AUF DAS LEBEN…

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by Youthletter
23 Feb

apropos YOUTHletter

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Habe mir gerade diesen Film über die Jugend, wie sie war/ist/bleibt, angeschaut…Zeitlos & aktuell…War besser als ich gedacht habe…Authentisch und hart zugleich-wie die Jugend;)!!! Gute schauspielerische Leistungen gepaart mit  hervorragende Bilder und eine Inszenierung, die die richtige Mischung findet aus Kunst und krass.

Frühlings Erwachen wurde 1891 von Frank Wedekind geschrieben. Das Stück thematisiert das Erwachsenwerden von Jugendlichen, die mit ihrer sexuellen Neugier in einer inakzeptanten Geselschaft, voller Tabuthemen, Regeln und Normen, konfrontiert werden…

Rund 100 Jahre nach der Uraufführung ist aus dem zeitlosen Stoff ein dennoch sehr aktueller Film entstanden, der überprüft, ob die Welt der Jugendlichen im Kern noch immer dieselbe ist, er bleibt nah an Wedekinds Figuren und ihren Sehnsüchten, Träumen oder Alpträumen, orientiert sich jedoch an der Lebenswirklichkeit heutiger Jugendlicher…

Mit: u.a. Wilson Gonzalez Ochsenknecht, Constanze Wächter und fünf Studierenden der ADK Baden-Württemberg…Regie: Nuran David Calis

Wiederholungen: 27. Februar 2010 um 14:30 & 07. März 2010 um 09:55 auf ARTE…

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